125 Jahre
Freisinger Bank

Vor 125 Jahren begann die erfolgreiche Geschichte der heutigen Freisinger Bank eG.

 

Unsere Geschichte

Vor 125 Jahren gründete ein Pfarrer den Verein, der später zur Freisinger Bank wurde

Gut möglich, dass die Freisinger Bank ihre Existenz einer göttlichen Eingebung verdankt. Mit Pfarrer Joseph Kaltenhauser hatte 1894 jedenfalls ein Geistlicher die Idee, den Darlehenskassenverein Wolfersdorf zu gründen. Fest steht, dass die Keimzelle der heutigen Erfolgsbank aus der Not heraus geboren wurde.

14

Filialen

14000

Mitglieder

190

Mitarbeiter

14

Auszubildende

Unser Leitbild

Freisinger Bank


„Ich will Lebenswerte für unsere Region schaffen“, erklärt Reinhard Schwaiger, Vorstandsvorsitzender der Freisinger Bank. „Das ist unsere Mission und Grundlage unserer Arbeit. Ich stehe aus voller Überzeugung hinter dem genossenschaftlichen Geschäftsmodell, der Förderung unserer Mitglieder und den genossenschaftlichen Werten.“


Die Freisinger Bank ist ein führender Finanzdienstleister, ein bedeutender Steuerzahler, ein verlässlicher und moderner Ausbildungsbetrieb, ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber und eine Bank mit Herz und Moral.  Sie ist eine Genossenschaftsbank – lokal verankert, überregional vernetzt, ihren Mitgliedern verpflichtet und demokratisch organisiert.


Freisinger Bank unterstützt Caritas bei Seniorenarbeit

Zu den vielen Aufgaben der Caritas gehört es auch, sich um bedürftige Senioren im Landkreis Freising zu kümmern. Das wird künftig noch leichter gehen - dank der Freisinger Bank.

Die Freisinger Bank hat der Seniorenberatungsstelle der Caritas eine besondere Freude gemacht: ein Einsatzfahrzeug, um sich noch besser um ältere Menschen kümmern zu können.


Reinhard Schwaiger, Vorstandsvorsitzender der Freisinger Bank, und sein Kollege Karl Niedermaier übergaben die Spende auf Rädern: einen „Volkswagen up“. Caritas-Kreisgeschäftsführerin Carolin Dümer und Edith Wesel, Fachdienstleiterin für die Abteilung Leben im Alter nahmen die Schlüssel gerne entgegen. 


Fahrzeug erleichtert Caritas Arbeit mit Senioren


„Wir freuen uns sehr über das Auto“, betonte Wesel. „Es erleichtert uns die Beratung und Betreuung unserer bedürftigen Senioren im häuslichen Umfeld enorm.“ Ausschließlich dafür werde das Fahrzeug eingesetzt. „Wir sind ab sofort flexibler und können effizienter arbeiten“, ergänzte Edith Wesel, die federführend die Unterstützung der Senioren im Alltag koordiniert.


Dass diese Spende möglich ist, verdankt die Caritas der Zusammenarbeit der Freisinger Bank mit dem genossenschaftlichen Gewinnsparverein. Mit den Geldern aus dem Gewinnsparen werden gemeinnützige Institutionen in der Region unterstützt. Dümer und Wesel bedankten sich herzlich bei den Verantwortlichen der Freisinger Bank für „dieses großartige mobile Geschenk“. Die Vorstände wünschten zum Abschluss stets eine gute, unfallfreie Fahrt, und dass möglichst viele Senioren davon profitieren können.

Erfolgreiche Premiere: Spannender Unternehmertag lockt 125 Führungskräfte

200 Jahre lang kreiste das Denken von Unternehmern in erster Linie um Gewinnmaximierung und den Kunden.

Statistik über Job-Zufriedenheit: "Ich finde die Zahlen erschreckend"

Statistik über Job-Zufriedenheit: "Ich finde die Zahlen erschreckend"

Sie war Deutschlands erste Herzlichkeitsbeauftragte: Beim Freisinger Unternehmertag erklärte Mahsa Amoudadashi, wie sich Begeisterung übertragen lässt - etwa, indem Fehler gefeiert werden.


Sie war Deutschlands erste Herzlichkeitsbeauftragte: Mahsa Amoudadashi hat in einem renommierten Tagungshotel gearbeitet und dort eine Unternehmenskultur geschaffen, die Gäste begeistert. Beim Unternehmertag appellierte sie als Referentin an die Führungskräfte, ihre Mitarbeiter zu begeistern, nahm aber auch die Angestellten in die Pflicht.


Frau Amoudadashi, was war Ihre Aufgabe als Herzlichkeitsbeauftragte?

Ich sollte dafür sorgen, dass die Mitarbeiter noch herzlicher werden, damit die Augen der Gäste noch mehr leuchten. Aber darf ich Ihnen etwas verraten? Ich glaube nicht, dass man Herzlichkeit beibringen kann.


Warum nicht?

Herzlichkeit ist eine innere Einstellung, und sie erscheint in vielen Facetten. So gibt es die zurückhaltende Herzlichkeit oder jene, die ich in München lieben gelernt habe: die brummige Herzlichkeit. Wichtig ist es, authentisch zu bleiben. Denn es besteht ein großer Unterschied zwischen echter Herzlichkeit und antrainierter Freundlichkeit.


Was können Sie aber bewirken, wenn sich Herzlichkeit nicht steuern lässt?

Ich kann Menschen begeistern. Denn das ist übertragbar. Wenn ich für etwas brenne, werde ich auch Begeisterung bei anderen schaffen. Die Aufgabe von Führungskräften ist es, ein Umfeld der Begeisterung zu schaffen, damit die Mitarbeiter wiederum die Kunden begeistern.

Daran scheitern offenbar viele. Laut einer Gallup-Studie fühlen sich 70 Prozent der Menschen gering mit ihrem Arbeitgeber verbunden. Nur 15 Prozent sind hoch motiviert.

Ich kenne die Zahlen und finde sie erschreckend: für die Unternehmer, weil Mitarbeiter erfolgsentscheidend sind, aber auch für die Arbeitnehmer. Denn Arbeitszeit ist Lebenszeit. Dieses Ergebnis ist im Alltag leider auch sichtbar – an Körperhaltung, Mimik, Stimme von Angestellten.


Woran liegt das?

Ich führe das Verhalten in der Regel auf die Führung zurück. Denn Mitarbeiter gehen mit Kunden so um, wie mit ihnen im Unternehmen umgegangen wird. Die Vorbildfunktion von Führungskräften ist enorm wichtig. Aber auch die Mitarbeiter müssen sich an die Nase fassen.


Zum Beispiel?

Beide Seiten müssen die eigene Einstellung hinterfragen. Mit Null-Bock-Stimmung lässt sich niemand begeistern. Jeder kann sich bewusst entscheiden, den Fokus auf das Positive zu richten und weniger zu jammern. Denn Jammern ist – wie Begeisterung – übertragbar. Auch auf die Gesundheit. Menschen, die viel jammern, sind öfter krank.

Wie lässt sich Nörgelei im Betrieb reduzieren?

Wo ich gearbeitet habe, wurde ein Ideenblatt eingeführt. Mitarbeiter sollten dort monatlich einen Verbesserungsvorschlag einbringen. Ich hab mich überfordert gefühlt und das meiner Chefin mitgeteilt. Sie hat geantwortet: „Ich entbinde dich von dieser Aufgabe, aber dann, Masha, will ich kein Wort der Nörgelei mehr hören.“ Da habe ich doch lieber Vorschläge eingebracht.


Was ist noch wichtig?

Den Mitarbeitern Aufmerksamkeit entgegenzubringen und sich – das ist die Königsdisziplin – in ihre Gefühlswelt hineinzuversetzen. Wertschätzung ist ein großes Führungsthema, aber auch, Verantwortung abzugeben.

Viele drücken sich aber vor Verantwortung.

Das stimmt – weil sie Angst davor haben, für Fehler bestraft zu werden. Deshalb sollten Unternehmen auch eine Fehlerkultur zulassen. Wir haben im Unternehmen immer einen Fehler des Monats gekürt. Wir haben uns bei demjenigen, dem ein gravierender Fauxpas unterlaufen ist, in einer Zeremonie bedankt, ihm ein Präsent überreicht und mit Champagner auf den Fehler angestoßen.


Fühlt man sich da als Betroffener nicht veräppelt?

Gar nicht. Nur wer über Fehler spricht, sorgt dafür, dass sie sich nicht ständig wiederholen. Und in so einem Klima übernehmen Menschen gerne Verantwortung, weil das an Vertrauen gekoppelt ist. Ich versichere Ihnen: Derjenige wird alles tun, sie nicht zu enttäuschen.


Manuel Eser



„Wenn ich für etwas brenne, schaffe ich auch Begeisterung bei anderen“: Unternehmer ließen sich am Donnerstag gerne von Mahsa Amoudadashis Enthusiasmus anstecken.

200 Jahre lang kreiste das Denken von Unternehmern in erster Linie um Gewinnmaximierung und den Kunden. Künftig aber zählt eine andere Gruppe. Das führt zu ganz neuen Herausforderungen.


Freising – „Führung ist kein Privileg, sondern eine Dienstleistung.“ Beim Unternehmertag in Freising schwor Referent Cay von Fournier die Anwesenden auf massive Veränderungen ein. „Geschäfte müssen heutzutage nicht geschlossen werden, weil die Kunden fehlen, sondern die Mitarbeiter“, sagte er und verwies etwa auf den Fachkräftemangel im Handwerk.

Aufgabe von Führungskräften sei es daher, gute Mitarbeiter zu finden. „Denn heute entscheiden die Menschen über die Wertsteigerung – mit ihren Stärken wie Kreativität und emotionaler Kommunikation.“ Führung bedeute daher nicht, operative Hektik zu verbreiten, sondern dafür zu sorgen, dass das Team funktioniere. „Anders gesagt: Er hat die Aufgabe, am Unternehmen, nicht im Unternehmen zu arbeiten.“

Unterhaltsam skizzierte von Fournier, selbst Unternehmer, den Wandel vom Industrie- zum Bewusstseinszeitalter: „Wenn Sie heute jemanden einstellen wollen, wird er sie unterbrechen und fragen: Wie sieht es mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus? Was bieten Sie für ein Gesundheitsmanagement? Ist ein Sabbatical möglich? Und während Sie sich noch fragen, was ein Sabbatical ist, wird er sagen, dass Sie in die nähere Auswahl kommen, und er sich meldet.“

Um Menschen für sich einnehmen und ihre Stärken nutzen zu können, schlägt von Fournier Denkstil-Analysen vor. Vier Denkstile gebe es: den logisch-analytischen, den strukturiert-organisierten, den intuitiv-einfallsreichen und den mitfühlend-emotionalen. Bei jedem Menschen sei ein Denkstil am stärksten ausgeprägt. Welcher Mitarbeiter wie ticke, das könne anhand eines Fragebogens analysiert werden. Das Fazit von Fournier: „Für ein erfolgreiches Unternehmen brauchen sie alle vier. Aber jeder benötigt eine andere Ansprache.“


Manuel Eser



Unternehmer aus vielen Branchen strömten zum Unternehmertag – und wurden inspiriert. (Foto: Lehmann)


„Führung ist Dienstleistung": Unternehmer und Referent Cay von Fournier. (Foto: Lehmann)

Erfolgreiche Premiere: Spannender Unternehmertag lockt 125 Führungskräfte

Erfolgreiche Premiere: 125 Führungskräfte kamen zum ersten Unternehmertag nach Freising. Sie nahmen alltagstaugliche Impulse mit - etwa für den frühen Morgen.

Freising – Dieses Ticket war eine gute Investition für Führungskräfte: Rund 125 Vertreter aus Banken, Konzernen, Handwerksbetrieben und mittelständischen Geschäften strömten am Donnerstag zum ersten Unternehmertag. Bei dem eintägigen Seminar, das von der Freisinger Bank, den Unternehmen Schmidt-Colleg und CAS Software sowie dem FT veranstaltet wurde, konnten Bekanntschaften gepflegt und neue Kontakte geknüpft werden.

Die größte Rendite ergab sich aber aus den Vorträgen, die den Kern des Treffens bildeten. Die Teilnehmer konnten aus den Ausführung von renommierten Speakern etliche Impulse für ihren Berufsalltag ziehen. Reinhard Schwaiger, Vorstandsvorsitzender der Freisinger Bank, freute sich, so viele Unternehmer begrüßen zu können. „Eine solche Plattform, auf der ein reger Austausch von Ideen stattfinden kann, ist wichtig.“


Unternehmertag bietet „eine Form von Widerstand“


Freisinger Tagblatt-Anzeigenchef Klaus Pirhalla betonte, dass in einem Zeitalter, in dem soziale Medien viel von der limitierten Aufmerksamkeit der Menschen abgreifen würden, wenig Raum für eigene Gedanken und Innovationen bliebe. „Wenn wir uns im Gegensatz dazu auf die eigenen Ziele, die soziale Verantwortung und nachhaltige Leistungsfähigkeit konzentrieren, bedeutet das schon eine Form von Widerstand. Ganz sicher gehört Querdenken zur Selbstbestimmung.“

Landrat Josef Hauner betonte, dass gerade der Landkreis Freising als wirtschaftskräftiger Standort mit gesundem Branchenmix viele Chancen biete. Was die Steuerkraft pro Einwohner angehe, stehe man bayernweit auf Platz vier. „Aber das ist ein Erfolg, der jeden Tag neu errungen werden muss.“ Auch da sei ein solcher Unternehmertag mit seinen spannenden Referenten hilfreich.

Die angereisten Unternehmer nahmen etliche positive Impulse mit nach Hause. „Wertschätzung für Mitarbeiter und der Teamgedanke sind Themen, die für mich eine große Rolle gespielt haben“, sagte Freisings Wirtschaftsreferentin Maria Lintl. Julia Paech, im Rathaus zuständig für die Wirtschaftsförderung, fügte hinzu: „Ein Tag wie heute kann Anstöße geben, die alltagstaugliche Umsetzung muss man dann aber schon selbst gestalten. Das beginnt bereits damit, dass sich Arbeitskollegen in der Früh vielleicht noch etwas freundlicher begrüßen.“

Auch Thomas Wimmer, Dachdecker aus Freising, bereute es nicht, sich für einen Tag aus dem Arbeitsalltag ausgeklinkt zu haben. „Ich finde solche Veranstaltungen wichtig, weil sie einen erden. Weil man auch mal wieder raus kommt aus dem Hamsterrad“, sagte er dem FT. Aus den Vorträgen blieb dem Chef der Firma Dachtechnik Bock ein Satz besonders in Erinnerung - auch, weil er ihn gegenüber seinen Mitarbeitern selbst gern verwendet: „Das ganze Berufsleben ist ein Geben und Nehmen zwischen Führungskräften und Angestellten Aylin Saurer, Chefin des gleichnamigen Autohauses Saurer in Neufahrn, fand den Unternehmertag „unheimlich toll“. Sie hofft, dass es bald eine Neuauflage gibt. „Denn nur miteinander können wir den Standort noch erfolgreicher machen“, betonte Aylin Saurer. „Politik und Wirtschaft müssen da an einem Strang ziehen.“ Und auch unternehmerischer Erfolg sei nur im Team möglich und nicht im Alleingang. „Das muss man sich immer wieder auf den Schirm ziehen.“


Unternehmertag: Anwalt will zwei Anregungen umsetzen


Zwei konkrete Anregungen nahm Rechtsanwalt Claus Huber-Wilhelm für seine Kanzlei mit. Erstens werde er sein Organisationsprofil umstellen. „Künftig sollen die Kunden miteinbezogen werden und die Mitarbeiter einen höheren Stellenwert bekommen..“ Zweitens möchte er ein Ideenpapier einführen. Da haben Mitarbeiter die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge einzubringen.“


Manuel Eser



Eine inspirierende Plattform haben die Organisatoren des ersten Freisinger Unternehmertags geboten: (v. l.) Karl Niedermeier (Freisinger Bank), Klaus Pirhalla (Freisinger Tagblatt), Reinhard Schwaiger (Freisinger Bank), Cay von Fournier (Schmidt-Colleg) und Referent Heiko Schneider. (Fotos: Lehmann)


Aylin Saurer, Chefin des gleichnamigen Autohauses Saurer


Rechtsanwalt Claus Huber-Wilhelm Freising


Thomas Wimmer, Dachdecker aus Freising,


Freisings Wirtschaftsreferentin Maria Lintl. Julia Paech,

Aktuelles & Veranstaltungen

Als Banker die Münzen noch selbst sortierten 

Bargeld: Mitarbeiter der Freisinger Bank geht auf Zeitreise

Es war eine andere Ära: Als Stefan K. (Name geändert) bei der Freisinger Bank angefangen hat, gab es weder Geldautomaten noch Computer. Heute sagt er: „Mir ist unerklärlich, wie wir das geschafft haben.“


Den Weg zum Allerheiligsten versperrt ein Koloss, der so schwer ist wie zwei VW Golf zusammen. Über drei Tonnen wiegt die Tür, die den Tresorraum verriegelt, berichtet Stefan K., ein Angestellter der Freisinger Bank. In Plastik verschweißt kommen hier die Banknoten an – 1000 Scheine pro Bündel. Die Münzen werden gerollt und in Folie eingeschweißt geliefert. In verplombten Behältern bringt die Bundesbank das Geld. „Früher haben wir noch viel selbst transportiert“, erinnert sich K. Inzwischen übernehmen Sicherheitsfirmen den Geldtransfer.

Scheine und Münzen werden im Tresorraum sortiert. „Als ich in den 70er Jahren angefangen habe, hatten wir noch Tresorschränke“, erinnert sich der Mitarbeiter. Aber auch diese Safes waren so groß, dass bei einem Umzug ganze Wände herausgerissen werden mussten. Die Türstöcke waren einfach zu niedrig und schmal.


Alle Zahlen im Kopf


Damals lagerten mehr Münzen und Banknoten im Tresor. Nicht, weil die Menschen heutzutage im Zeitalter des Plastikgelds weniger Bares in der Börse hätten, wie K. betont. „Ich habe nicht den Eindruck, dass der Bargeld-Umlauf weniger wird.“ Früher aber hortete die Freisinger Bank auch Devisen – Lire, Francs, Schilling. Nach der Euro-Umstellung änderte sich das. Auch wer heute von der Bank Dollar, Pfund oder Franken anfordert, muss das Geld mindestens einen Tag vorher bestellen. So ist die Devisen-Auszahlung eine der wenigen Bankleistungen, die heute länger dauert als im letzten Jahrhundert.

Als K. in der Bank anfing, gab es weder Geldautomaten noch Computer. „Jede Aktion ist über den Tresen gegangen.“ Wenn ein Kunde Geld abhob, wurde ein Beleg erstellt. Die Belege wurden im Lauf des Tages gesammelt und mit der Rechenmaschine aufaddiert. Die Gesamtsumme wurde der Buchhaltung gemeldet und dort auf Lochstreifen erfasst.

Und woher wusste der Banker ohne Computer-Hilfe über die Kontostände der Kunden Bescheid? „Bevor jemand etwas abgehoben hat, haben wir einen Blick auf seine Bank-Auszüge geworden. Die haben wir nach Kontonummern sortiert.“ In seinen ersten Jahren in der Bank habe er unzählig viele Zahlen auf Belege geschrieben. „Oftmals habe ich den Namen des Kunden nicht gewusst, aber seine Kontonummer im Kopf gehabt.“ Und weil es keine Münzzählmaschinen gab, gehörte es auch zum Arbeitsalltag, stundenlang das Kleingeld in Rollen zu bündeln, berichtet K. mit einem Schmunzeln. „Mir ist unerklärlich, wie wir das geschafft haben.“


Schlangen vor der Bank


Die nützlichste Erfindung in seinem Berufsleben war für K. der Computer. „Der hat vieles vereinfacht, auch wenn die Zeit, als die Rechner eingeführt wurden, hart war.“ Denn anfangs habe niemand diesen neuen Geräten vertraut. Die Umstellung auf Online-Banking ist für ihn im Vergleich dazu ein Klacks.

Lebhaft in Erinnerung ist K. noch die Einführung des Euro. Es gab Bilder wie bei der Hyper-Inflation, berichtet er: „Die Schlangen der Menschen reichten bis vor die Tür. Wir mussten Transporter anmieten, um Tonnen von alten D-Mark-Münzen und -Scheinen nach München zu fahren“, berichtet K.. „Das waren 14 Tage Ausnahmezustand.“



Sauber verpackt und gebündelt: Dasw Bergeld liefert die Bundesbank auf Bestellung der Freisinger Bank. (Foto: Eser) 

Freisinger Bank: Kundin zieht das große Los

Mit ihrer Aktion „Engagement mit Herz“ wollen die Azubis der Freisinger Bank sozialen Einrichtungen helfen. Doch zu den Gewinnern der Initiative Gewinnsparen zählen auch die Kunden.


Herzstück der Aktion sind die Gewinnsparlose der Freisinger Bank, bei der alle gewinnen. Fünf Euro kostet das Monatslos. Vier Euro davon spart der Kunde, mit einem Euro nehmen die Loskäufer an den Gewinnziehungen Teil, wo es um attraktive Preisen wie zum Beispiel ein Mini-Cabrio geht.

Mit jedem Los werden aber zugleich auch 25 Cent zur Unterstützung von karitativen Institutionen vor Ort verwendet. Eine clevere Kombination aus Gewinnen, Sparen und Helfen.


Grund zur Freude haben in diesem Jahr zwei soziale Einrichtungen in Freising. Mit den Spenden, die die Azubis durch den Verkauf der Lose erzielen, möchten sie die Freisinger Tafel und das Rote Kreuz unterstützen. „Dank der Tafel werden zahlreiche Bedürftige in Freising mit Lebensmitteln versorgt“, berichtet Lehrling Giulia Hiergstetter. Wir finden dieses Engagement großartig.“


Im Juli wartete nun ein besonders „Schmankerl“ auf die Kunden: Unter allen, die in diesem Monat ein Los erworben hatte, wurde als Gewinn ein Tisch am Freisinger Volksfest inklusive 20 Maß Bier und 10 Hendl verlost. Die glückliche Siegerin: Gabriele Birkl. Die Freisingerin freute sich sehr über ihren griabigen Gewinn.


Felix Zimmermann, frisch ausgelernter Bankkaufmann, erzählt: „Das BRK rettet Menschen, hilft in Notlagen und bietet Gemeinschaft. Es ist uns ein Bedürfnis, dieses soziale Engagement zu fördern.“ Die Spenden sind für den Erwerb eines neuen BRK-Fahrzeugs vorgesehen.


Liebste Platzerl: Freisinger Bank überreicht Preise an Fotografen

Mehr als 80 Teilnehmer gab es, die einen der attraktiven Preise gewinnen wollten, die von der Freisinger Bank in ihrem Jubiläumsjahr gestiftet wurden. Als gemeinsame Organisatoren waren sich FT und Genossenschaft einig, nicht anhand einer subjektiven Bewertung die vermeintlich „besten“ Fotos zu küren. Alle, die mitgemacht haben, landeten am Montag in der Lostrommel. „Wir wollten, dass jeder Teilnehmer die Chance hat zu gewinnen“, sagte Reinhard Schwaiger, Vorstandsvorsitzender der Bank. „Denn wir stehen für gelebte Demokratie.


Der größte Gewinner beim Fotowettbewerb „Mein liebstes Platzerl“ ist das Freisinger Tagblatt, das mit tollen Fotos versorgt wurde. Ob es die beiden Buben Jonas und Lukas aus Helfenbrunn waren, die Luftsprünge an ihrem Lieblingsplatzerl fabrizierten, oder ob es die Antillen von Achering waren, die Fotografin Pia Franzspeck entdeckt hat – die schönsten Ecken des Landkreises wurden in den vergangenen Wochen auch zu den schönsten Seiten in der Heimatzeitung.


Folgende Gewinner hat Glücksfee Bianca Krumpholz gezogen:


  • Ein Goldbarren im Wert von 300 Euro: Anton Kratzer aus Buch
  • Ein Tisch auf dem Freisinger Volksfest inklusive zwei Maß Bier und einem Hendl pro Person: Karl-Heinz Zenker aus Hallbergmoos
  • Familiengipfelticket für die Zugspitze: Angela Frank aus Freising
  • Mehrwertkarte für das Kombibad fresch: Martina Schott-Wiechatzek aus Helfenbrunn
  • Waldkletterpark Jetzendorf: Felicitas von Molo aus Freising
  • Ein Familienjahresticket für die bayerischen Schlösser: Veronika Eicher aus Wippenhausen
  • Familienticket für das Salzbergwerk Berchtesgaden: Hugo Regotta aus Freising
  • Familientageskarte in den Tierpark Hellabrunn: Wolfgang Fiegert aus Hallbergmoos
  • Eine Familientageskarte für das Deutsche Museum: Angelika Bierbaum aus Freising
  • ein vom FT gesponserter Trolley-Grill: Christa Beck aus Freising

Alles aus einer Hand

Traum vom eigenen Haus: Freisinger Bank begleitet Kunden von Anfang bis Ende

Vom Traum bis zur Realisierung des Traumhauses begleiten die Immobilien-Experten der Freisinger Bank ihre Kunden – und freuen sich, wenn sie bei der Schlüsselübergabe in leuchtende Augen blicken. Seit 2. Januar 2018 führt Göbl die neugegründete Immobilien-Abteilung der Freisinger Bank. „Gerade der Start bei Null hat mich gereizt“, berichtet der 33-Jährige, der zuvor den Vertrieb einer großen Wohnungsgenossenschaft geleitet hat. „Eine komplett neue Abteilung nach dem eigenen Geschmack aufbauen zu dürfen, ist keine alltägliche Chance.“


Göbl hat sie ergriffen – und alles richtig gemacht. Schon nach einem Jahr hat seine Abteilung einen sehr guten finanziellen Beitrag zum positiven Betriebsergebnis der Bank beitragen können. Vor allem aber hat er bereits viele Kunden glücklich gemacht – „vom 18-Jährigen, der von zu Hause auszieht über Familien mit mehreren Kindern bis hin zum 80-jährigen Opa, der seine Immobilie verkaufen oder dem Enkel übertragen möchte.“


Dass er für jeden Kunden eine passgenaue Lösung findet, hat mit dem Portfolio zu tun, das Göbl inzwischen aufgebaut hat. „Am Anfang war es notwendig, erstmal zu sammeln“, berichtet der Fachwirt, der lieber eine Immobilienzeitschrift aufschlägt als den Fernseher einzuschalten. Inzwischen deckt das Angebot der Freisinger Bank alle Wünsche ab – egal ob landwirtschaftliche Flächen, Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäuser gefragt sind. „Wir können aus dem Vollen schöpfen.“ Nach einer Studie liegt der Marktanteil der Freisinger Bank im Umgriff von fünf Kilometern bei 30 Prozent. „Das ist eine brutale Hausnummer“, freut sich Göbl. „Normal sind fünf Prozent.“


Dass glückliche Familien ihr neues Zuhause beziehen können – dabei helfen freilich auch die Baufinanzierer der Freisinger Bank. Markus Popp macht den Job schon seit 25 Jahren. „Doch auch nach all der Zeit gibt es mir immer noch ein gutes Gefühl, wenn ich sehe, wie ein schönes Haus entsteht, bei dem ich zur Finanzierung beitragen durfte.“


Lateinamerikanischer Abend

Freisinger Bank sorgt für kollektive Euphorie


Mag sein, dass Kunden ein Bankgebäude beschwingt verlassen, weil ihnen ein Kredit bewilligt wurde. Die kollektive Euphorie, die am Freitagabend in der Freisinger Bank ausbrach, gab aber dann doch ein ungewöhnliches Bild ab: Paarweise tanzten etliche Menschen durch die Galerie.


Das Kreditinstitut hatte im Rahmen seiner 125-Jahrfeier zum Lateinamerikanischen Abend geladen. „Dabei haben wir zum ersten Mal für Besucher die Dachterrasse geöffnet“, berichtet Prokuristin Andrea Stommel – für die Genossenschaft ein Coup. Auf 150 Gäste hatten die Organisatoren gehofft, fast 200 strömten ins Gebäude an der Münchner Straße und genossen den herrlichen Ausblick auf Freising.


Das Wetter spielte mit und zwei Ensembles groß auf. Zunächst sorgte die „Safado Street Groove Band“ für heiße Rhythmen – egal ob auf Trommeln oder auf Radkappen. Später lieferte das Ensemble „Nueva Vista“ mit elegantem afrokubanischen Jazz den perfekten Soundtrack zum Cocktail.Die mobile Phonix-Bar mixte White Jamaican und Cuba Libre. Am meisten Absatz fand aber der Mojito – Schwerstarbeit für Bartender Lukas Allertseder. „Ich schätze, dass ich heute über 300 Cocktails ausgegeben habe“, berichtete er. Und so wurde gegen Ende der lauen Sommernacht nicht nur die Musik wieder ausgelassener, sondern zogen auch frenetische Frauen ihre Männer zu den Hits des berühmten Buena Vista Social Clubs auf die Tanzfläche, um „eine flotte Runde zu drehen“. Einhellige Meinung unter den Gästen: Toller Abend, gerne mehr davon!


Isar Run

Freisinger Bank zeigt Teamgeist und Topleistung

Eine anstrengende Herausforderung ist der IsarRun in Freising immer.  Doch dieses Mal war der Lauf, bei dem etliche Firmen-Teams gegeneinander antreten, besonders schweißtreibend. Mehr als 30 Grad maß das Thermometer. Doch die Mitarbeiter der Freisinger Bank trotzten der Hitze.


Orange, wohin der Zuschauer auch blickte: Die Farbe der Freisinger Bank dominierte bei dem traditionellen Wettkampf in der Savoyer Au. Die Genossenschaft war trotz der unfassbaren Hitze mit knapp 40 Mitarbeitern und einem nochmal halb so großen Fanblock am Start. Damit stellte die Bank allein zehn Prozent des Teilnehmerfelds, das aus 400 Läufern bestand. Darunter auch Vorstandsvorsitzender Reinhard Schwaiger und Vorstandskollege Karl Niedermaier. Sie gingen mit bestem Beispiel voran und finishten tapfer die lange Distanz.


Ganzer Stolz der Bank waren indes die Damen: Angelika Poldinger, Bianca Krumpholz, Ingeborg Haslauer und Jessica Janik landeten auf dem Siegertreppchen. Sie sicherten sich den 3. Platz in der Teamwertung der 8400-Meter-Distanz. Reinhard Schwaiger freute sich für seine strahlende Siegerinnen, lobte aber auch alle anderen seiner Lauf-Schützlinge: "Wir sind sehr stolz darauf, dass so viele unserer Mitarbeiter für uns gestartet sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende. „Es ist ein Zeichen von einer tollen Gemeinschaft und ganz besonderem Teamgeist.“


Im Gespräch mit Stefanie Landesberger, Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr

Seit Steffi in der Freisinger Bank als Auszubildende tätig ist, hat sie schon viel erlebt. Und wir mit ihr auch. Steffi ist interessiert, offen für Neues und lässt sich für Vieles begeistern. Dies sind unter anderem optimale Voraussetzungen für eine Karriere in unserer Freisinger Bank.


Lebenslange Begleiter

Rundum gut versichert: 40 Jahre Freisinger Versicherungsdienst

Mit einem Schreibtisch unter einer Treppe fing es an: Vor 40 Jahren hat die Freisinger Bank eine Versicherungsabteilung gegründet. Seitdem ist sie „Ihr“ kompetenter Ansprechpartner rund um Versicherungen im Landkreis Freising. Vor Ort, zuverlässig und persönlich.


Wer Freude und Erfolg in der Arbeit hat, hat einen Traumjob. So geht es auch Martin Reiser, denn er ist Versicherungskaufmann mit Leib und Seele. Seit etwa 30 Jahren ist er in dieser Branche tätig und hat in dieser Zeit vieles erlebt. Ganz besonders sind dem Leiter der Abteilung Versicherung und Immobilien die Geschehnisse eines großen Brandes auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Erinnerung, dessen Schadensabwicklung ihn fachlich und auch emotional forderte.

Der Kunde rief am Sonntagvormittag bei ihm zu Hause an und meldete das Großfeuer auf seinem Hof. „Für mich war klar, dass ich sofort zur Unglücksstelle fahren musste, um mir ein Bild von dem Schaden zu machen. Es war mir wichtig für meine Kunden da zu sein, ihnen beizustehen und die ersten versicherungsrelevanten Fragen zu beantworten“ erzählt Martin Reiser. Gleich am nächsten Morgen nahm er dann Kontakt zu einem Großschadenregulierer auf. Dieser sicherte ihm vor Ort zu, dass der Schaden vollständig reguliert würde. „Damit waren die Sorgen und Ängste der Landwirte, ihre Existenz zu verlieren, vom Tisch“, berichtet Reiser.

Auf die Worte folgten Taten: Der Landwirt erhielt noch am selben Vormittag einen Scheck in Höhe von 25 000 Euro, um im ersten Schritt sämtliche vom Feuer zerstörte Maschinen und Hallentrümmer entsorgen zu können. Auch alle weiteren Rechnungen wurden von der Versicherung bezahlt.


Starke Motivation

„Mir geht es nicht um das schnelle Geschäft, sondern um gute Beratung“, betont Reiser. „Es macht mir Freude, mit Kunden im Gespräch zu sein und ihnen zu helfen.“ Genauso sieht es sein Mitarbeiter Markus Hermann: „Es motiviert mich, Menschen Sicherheit geben zu können.“

Der 26-jährige hat schon seine Ausbildung bei der Freisinger Bank absolviert. Die Werte der Genossenschaft hat er von Anfang an aufgesaugt. „Wir achten sehr darauf, eng im Team zu arbeiten und uns gegenseitig zu unterstützen“, sagt er. Die Berater arbeiten in diesem Klima gerne zusammen. „Ich mache den Job jetzt seit 30 Jahren, und wenn nichts dazwischen kommt, bleibe ich bis zur Rente“, erzählt Reiser. Auch die Kollegen in seiner Abteilung sind seit vielen Jahren dabei. „Beratung in Versicherungsfragen ist absolute Vertrauenssache“, betont der 51-Jährige. „Deshalb sind mir und meinem Team langfristige Kundenbindungen absolut wichtig.“ Verstärkt wird diese Bindung dadurch, dass die Berater in der Region leben. „Wir begegnen unseren Kunden ein Leben lang. Auch das schafft Vertrauen.“


Karge Anfänge

Josef Wiesheu hat ebenfalls sein ganzes Berufsleben bei der Freisinger Bank verbracht. Er war es, der vor 40 Jahren die Versicherungsabteilung aufgebaut hat, die anfangs, 1979, unter dem Namen Raiffeisen Versicherungs- und Vermittlungsdienst firmierte. „Sein erster Arbeitsplatz war ein nackter Schreibtisch unter einer Treppe – ohne Telefon und Schreibmaschine“, berichtet Reiser. „Herr Wiesheu hat erst mal alle unsere Kunden besucht, um sich vorzustellen und die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen“ Mit rasendem Erfolg: Schnell bekam der Zollinger von der Bank die Erlaubnis, Vertriebsassistentinnen einzustellen. Zum Zehnjährigen wurde ihm ein zusätzlicher Versicherungsberater zur Seite gestellt: Martin Reiser.



Die Herausforderungen nehmen zu

Seit damals hat sich viel verändert. Es ist ein Scherz unter Versicherungsfachleuten, aber es steckt viel Wahrheit drin: Früher war es möglich, eine Lebensversicherung auf einem Bierdeckel abzuschließen. Martin Reiser lacht, als er das sagt, denn die Zeiten sind längst vorbei. „Heute sind Versicherungen deutlich flexibler und individueller gehalten – mit entsprechend vielen Bausteinen“, sagt der Prokurist und Leiter der Abteilung Versicherung und Immobilien. Freilich habe auch die Bürokratie deutlich zugenommen. EU-weite Widerspruchsrechte, Datenschutz- und Verbraucherschutz-Verordnungen führen dazu, dass eine Versicherung heute nicht mal auf einer üppigen Speisekarte Platz finden würde.


„Wir haben im Vergleich zu vor 40 Jahren einfach andere Herausforderungen“, betont Reiser. Früher etwa hätten die Leute mit der gesetzlichen Rentenversicherung im Ruhestand gut leben können. „Heute landest du in der Altersarmut, wenn du nicht zusätzlich privat vorsorgst.“ Auch Pflegeversicherungen seien zu Gründerzeiten der Abteilung längst noch kein Thema gewesen.


Neue Herausforderungen hinterlassen schon ihre Spuren. Versicherungsberater Markus Hermann etwa nennt die Internet-Kriminalität. „Die Cyber-Risiken nehmen zu. Firmen müssen sich ernsthaft Gedanken machen, was passiert, wenn ihre Daten gehackt werden.“ Einen Schadensfall hat er bereits erlebt. Die Versicherung hat daraufhin den Programmierer bezahlt und den Betriebsausfall beglichen. Reiser ist sich sicher, dass der Klimawandel die Branche beeinflussen wird. „Dürren und Hochwasser werden Europa immer mehr betreffen. Auch da gilt es, sich abzusichern.“


Bei allen neuen Herausforderungen – eines ist bis heute gleichgeblieben: Die Kunden der Freisinger Bank können sich sicher sein: Ihre Versicherungsagenten gehen für sie durchs Feuer.


Mit Stolz und Stil: Freisinger Bank eröffnet mit einer Matinée ihr Jubiläumsjahr

Elegant und schwungvoll war die Matinee, mit der die Freisinger Bank in ihr Jubiläumsjahr gestartet ist. Der Gastredner sorgte für die Pointe.

Freising – Das größte Kompliment für die Freisinger Bank kam von der Konkurrenz. Vor rund zwei Jahren kam Johann Kirsch, Leiter der Sparkasse Freising, auf Karl Niedermeier zu, Vorstand der Genossenschaftsbank. „Niedermeier, um dieses schöne Haus beneide ich Sie“, sagte Kirsch. Die Anekdote erzählte Niedermeier am Donnerstag bei der Feier zum 125-jährigen Bestehen der Freisinger Bank. Die Wertschätzung seines Sparkassen-Kollegen habe ihn stolz gemacht.

Nicht nur mit Stolz, sondern auch mit Stil gestaltete die Freisinger Bank den Auftakt ins Jubiläumsjahr. Und Wertschätzung erlebte die Genossenschaft im Rahmen dieser Matinee ebenfalls. Rund 120 geladene Gäste waren in das beneidenswerte Gebäude geströmt – Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von Vereinen und Kirchen tummelten sich im dritten Stock auf der Galerie. Nahezu jeder hatte Rang und Namen. Dazu spielten Saxofonist Claus Koch und Bassist Andreas Kurz eleganten Jazz.


„Wir blicken auf eine Erfolgsgeschichte zurück“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Richard Bauer. Das Vertrauen der Kunden sei das Fundament gewesen, um Stabilität und Solidität erwachsen zu lassen. Und das Kreditinstitut habe zurückgezahlt. „Die Finanzkrise 2008 etwa ist fast spurlos an uns vorübergegangen.“ Reinhard Schwaiger, Vorstandsvorsitzender der Bank, verwies auf das Motto, das sich das Geldinstitut zum Jubiläum gegeben hat: „Aus Tradition Zukunft gestalten.“ Darin liege viel Kraft und Optimismus. „Ich bin stolz, dass ich mitgestalten und Verantwortung mittragen kann. Denn wir haben allen Grund, positiv und mit Mut in die Zukunft zu blicken.“


An die Wurzeln der Bank erinnerte Niedermeier. Vor 125 Jahren hatte Pfarrer Joseph Kaltenhauser mit 15 Landwirten die Spar- und Darlehenskasse Wolfersdorf gegründet – die Keimzelle, aus der die Freisinger Bank hervorgegangen ist. Die Idee war aus der Not geboren. Missernten und hohe Preise für das Saatgut hatten die Bauern in Bedrängnis gebracht. „Die Idee war es, die Bauern mit Krediten zu versorgen, dass sie sich Saatgut kaufen können, um wirtschaftlich zu wachsen“, erklärte Niedermeier. „Dieser Grundgedanke gilt noch heute.“ Inzwischen ist die Bank selbst deutlich gewachsen. 14 000 Mitglieder und 41 000 Kunden vertrauen dem Kreditinstitut. 14 Filialen gibt es im Landkreis.


Sich damit nicht zufriedenzugeben, war die Botschaft, die Gastredner Axel Liebetrau dem Jubilar gab. Nur wer sich weiterhin Ziele setze, könne sich weiterentwickeln und Zukunft gestalten. „Ansonsten werden Sie zu reinen Verwaltern“, sagte der Innovationsforscher. „Aufgabe von Führungskräften ist es, den Mitarbeitern zu vermitteln, wo die Reise hingeht.“

Liebetrau warb in seinem unterhaltsamen Vortrag auch für eine Fehlerkultur. Er berichtete von dem Pinguin Award. „Der wird an jemanden verliehen, der ein Projekt an die Wand gefahren hat“, berichtete Liebetrau. „Honoriert wird natürlich nicht, dass jemand ein Desaster verursacht hat, sondern dass jemand den Mut hatte, etwas auszuprobieren. Und dass er die Eier hatte, über seine Fehler zu reden, weil dann andere davon profitieren können.“ Der Bank wünschte er für die Zukunft viel Kreativität. „Dann wird die 150-Jahrfeier mit dem zehnjährigen Jubiläum des Tages zusammen fallen, an dem die Freisinger Bank die Sparkasse übernommen hat. Dann können wir es richtig krachen lassen“.

„Es ist ein Mega-Gefühl“

Angestellte freuen sich über neue Filiale in Allershausen

Vielleicht war das der brenzligste Moment auf dem Weg zum neuen Kundencenter. Fast ein halbes Jahr Umbauphase hatten die Mitarbeiter der Freisinger Bank in Allershausen bereits hinter sich gebracht, da stand der Nachbar Ende November 2018 plötzlich vor der Tür, um sich zu beschweren.

Der Nachbar – das ist Bürgermeister Rupert Popp. Er monierte, dass der Container, in denen die Bankgeschäfte während des Umbaus der Filiale provisorisch stattfinden mussten, just auf dem Platz stand, wo alle Jahre wieder der Christbaum der Gemeinde aufgestellt wird. Kurze Aufregung, dann der Kompromiss: Wenn der Container bis 14. Dezember weg sei, reiche das noch, den Baum aufzustellen.


Fünf Monate später erzählte Karl Niedermaier, Vorstand der Freisinger Bank, diese Anekdote rund 60 geladenen Gästen bei der offiziellen Eröffnungsfeier des neuen Bankgebäudes. „Diese Geschichte zeigt, wie sehr uns Bürgermeister und Gemeinderat bei unserem Projekt unterstützt haben“, betonte er.


Niedermaier konnte das am vergangenen Freitag aber auch deshalb humorvoll erzählen, weil alle Grund zur Freude hatten. Popp und die Allershausener mussten nicht auf ihren Weihnachtsbaum verzichten. Die gute nachbarliche Beziehung mit dem Rathauschef, der am Johannes-Boos-Platz gegenüber der Bank residiert, wurde gestärkt. Und nicht nur Bankmitarbeiter und Kunden, sondern der ganze Ort darf sich über das neue Service Center freuen.


Das besticht nicht nur dadurch, dass die Kapazitäten gegenüber der alten Filiale mit nun 318 Quadratmetern mehr als verdoppelt wurden, sondern auch durch ein modernes und vor allem sehr mutiges Raumkonzept. Beratungen finden jetzt in fünf Zimmern statt, die alle farbenfroh gestaltet sind. In Blau etwa ist das Wasserzimmer gehalten – eine Hommage an die drei Flüsse in Allershausen: Amper, Glonn und Mühlbach. Orangefarben und mit Graffitis präsentiert sich das Jugendzimmer.


„Wir sind stolz auf unsere neuen Räume“, betonte Karl Niedermaier bei der Einweihung. In Zeiten, in denen Banken vor allem Filialen schließen, wolle die Genossenschaft mit der Eröffnung eines neuen Beratungscenters ein Zeichen setzen. „Das ist ein Bekenntnis zu Allershausen. Denn der Ort ist neben Wolfersdorf die Wiege unserer Bank.“


Auch Popp war sichtlich beeindruckt. „Ich erkenne neidlos an, dass alles toll gelungen ist“, sagte der Allershausener Bürgermeister. Nicht ganz ohne Hintergedanken wünschte er den Mitarbeitern gute Geschäfte. „Schließlich zahlt die Freisinger Bank auch Gewerbesteuer.“

Oliver Klingeberger, Leiter des Beratungscenters, freute sich, dass die Filale nun den „Charme vergangener Jahrzehnte“ abgelegt habe. „Es ist ein Mega-Gefühl, in diesen neu gestalteten Räumen zu arbeiten“, sagte er und betonte: „Wir haben für jegliche Finanzdienstleistung Spezialisten im Haus. Hier kann ein richtiges Erlebnis-Banking stattfinden.“


Der katholische Pfarrer Herrmann Schlicker segnete die neuen Räume. Die evangelische Pfarrerin Karin Volke-Klink mahnte die Mitarbeiter zu verantwortungsbewussten Umgang mit Geld. „Eine gute Bank orientiert sich am Wohl des Menschen.“

Hilfsbereitschaft liegt in ihrer DNA

Freisinger Bank übernimmt mit vielen Aktionen soziale Verantwortung

Das Palliativ-Team Freising begleitet Menschen, die sich am Ende ihres Lebens befinden. Für den wichtigen Dienst hat die soziale Organisation händeringend nach einem Fahrzeug gesucht. Dann kam die Freisinger Bank.


„2018 hat das Palliativ-Team händeringend nach einer Möglichkeit gesucht, ein größeres Pool-Auto zu finanzieren“, berichtet die pflegerische Leiterin Petra Waldhör.  Rund 300 Menschen pro Jahr begleitet das Ambulante Palliativ-Team in deren letzten Wochen und Monaten. Ein Fahrzeug sollte her, um Ärzte und Schwestern zu den Menschen zu bringen und dabei auch wichtige Hilfsmittel transportieren zu können – Sauerstoffgeräte etwa.


Die Rettung war schließlich die Freisinger Bank. „Die hat die Anschubfinanzierung geleistet und mit Hilfe eines Spendenaufrufs auch den Rest des Geldes gesammelt, den wir für die Anschaffung des Autos gebraucht haben“, berichtet Petra Waldhör.



Helfer-Gen gehört zum Grundkapital der Bank


Für die Genossenschaft ist es eine Selbstverständlichkeit, Organisationen wie das Palliativ-Team zu unterstützen. Seit 125 Jahren gibt es die Freisinger Bank. Und seit 125 Jahren übernimmt sie gesellschaftliche Verantwortung. Das Helfer-Gen gehört zu ihrem Grundkapital und zu ihrem Erbe. „Soziales Engagement liegt in der DNA des Genossenschaftsgedankens“, betont Reinhard Schwaiger, Vorstandsvorsitzender der Freisinger Bank, und verweist auf einen zentralen Satz, der vom großen Gründervater Friedrich Wilhelm Raiffeisen stammt: „Was einer nicht schafft, schaffen viele.“


Aus diesem Gedanken heraus ist die Bank entstanden. 1894 war das, als Landwirte den  Darlehenskassenverein Wolfersdorf gründeten, um sich aus der eigenen Notlage zu befreien. Seitdem ist die Bank gewachsen und gediehen – und doch bei ihren Wurzeln geblieben. Ein zentraler Unternehmenswert ist die Nähe zur Region. „Danach richten wir unser geschäftliches und soziales Handeln aus.“, stellt Schwaiger fest. „Wir sind da, wo unsere Mitglieder und Kunden sind und übernehmen genau dort Verantwortung, indem wir die Arbeit gemeinnütziger Vereine und Initiativen fördern.“ In der Region, für die Region – auch das ein Motto der Bank.



Freisinger Bank fördert Jugendliche, aber auch Senioren


Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der Jugendförderung. Kindergärten, Schulen und Sportvereine mit Nachwuchsarbeit profitieren von der Freisinger Bank ebenso wie Feuerwehren. Karitative Einrichtungen erhalten Spenden für  die Seniorenarbeit, auch Behinderteneinrichtungen werden bedacht. Das Engagement der Tafeln, die Lebensmittel für bedürftige Menschen sammeln, honoriert die Bank ebenfalls und hilft so dabei, Lebensmittel vor dem Mülleimer zu bewahren. Weitere Gelder fließen in Brauchtum und Kultur.


Ganz vielfältig schafft die Bank so Lebenswerte für den Landkreis. „Soziales Engagement ist ein gelebter Bestandteil unserer Unternehmenskultur“, sagt Schwaiger. „Das bedeutet nicht nur, dass wir Geld geben, sondern viele Mitarbeiter sind selbst ehrenamtlich engagiert und leisten viele unentgeltliche Stunden zum Wohle dieser Region.“



Engagierte Frauen mit Herz am rechten Fleck


Ein wichtiger Gedanke bei allen Spenden ist das genossenschaftliche Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. In diesen Genuss ist auch das Ambulante Palliativteam gekommen, das die soziale Arbeit mit dem neuen Fahrzeug noch besser schultern kann. „Mal abgesehen von dem Geld, das wir bekommen haben, ist das Tolle an der Freisinger Bank, dass hier total engagierte Frauen am Werk sind“, betont Petra Waldhör. „Frauen, die das Herz am rechten Fleck haben.“


Gemeint waren damit die Prokuristin Andrea Stommel und Bianca Krumpholz, die für das Marketing zuständig sind. Beide geben das Lob gerne zurück. „Wir sind so begeistert von der Arbeit, die das Palliativ-Team leistet“, betont Andrea Stommel. „Als wir gehört haben, dass die ein Auto brauchen,  konnten wir gar nicht anders, als sofort zu helfen.“


Freisinger Bank sorgt für besondere Betten auf Palliativstation

Große Freude bei den Mitarbeitern der Freisinger Palliativstation: Sie haben zwei besondere Pflegebetten in Empfang genommen - dank der Freisinger Bank.

Freising - Die Betten kommen sowohl dem Pflegepersonal als auch den Patienten zugute. Sie ermöglichen auf der Palliativstation des Klinikums Freising eine besonders schonende Pflege der Patienten. Die Betten können nahezu in alle Richtungen elektrisch bewegt werden, sodass der Patient selbst nur sehr wenig berührt werden muss und damit Schmerzen vermieden werden. 

Gleichzeitig werden die Kräfte der Schwestern und Ärzte geschont. Weil es sich um Niederflurbetten handelt, können die Matratzen bodennah installiert werden. Das heißt: Ein Fixieren des Patienten im Bett ist nicht notwendig, da er sich beim Herausfallen nicht verletzen kann. Rund 6000 Euro kosten die zwei besonderen Pflegebetten. Gesponsort wurde das Geld von der Freisinger Bank.


Palliativstation gibt es seit 16 Jahren


Die Palliativstation ist eine Schwerpunktstation zur Behandlung und Pflege von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung. Die Abteilung wird seit 16 Jahren interdisziplinär von der Abteilung Anästhesie betrieben. Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität zu verbessern oder zu erhalten. Deshalb steht eine schmerz- und symptomlindernde Therapie im Vordergrund. Unterstützt wird sie durch eine umfassende, ganzheitliche Betreuung, die sich vor allem an den Wünschen der Patienten orientiert und die Begleitung von Angehörigen und Freunden einschließt. 


Das Team besteht aus Palliativärzten, speziell ausgebildetem Pflegepersonal, Seelsorgern, Atemtherapeuten, Musiktherapeuten, Krankengymnasten und Diätassistenten. Bei Bedarf können alle Fachärzte des Klinikums konsiliarisch hinzugezogen werden. Die Kooperation mit dem Hospizverein Freising ermöglicht zusätzlich eine intensive Unterstützung und Begleitung. So sind rund 20 Ehrenamtliche auf der Palliativstation tätig. Auch der Hospizverein hat erst kürzlich von einer Spende der Freisinger Bank profitiert. Mit deren Hilfe konnte ein Einsatzfahrzeug angeschafft werden. 


Kosten für Palliativstation übernimmt Krankenkasse


Neben einer modernen medizinischen Betreuung bedeutet die Arbeit auf einer Palliativstation vor allem, sich auf die Situation der Patienten und deren Familien einzulassen und sie professionell und individuell zu begleiten. Die psychische Belastung ist hoch. Ausführliche Übergaben, eine regelmäßige Supervision sowie Fortbildungen helfen dem Team, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und die Fachkompetenz zu erweitern.


Die Kosten für den Aufenthalt übernimmt die Krankenkasse.


Kontakt

Ihre Ansprechpartner in unseren Beratungscentern und deren Standorten finden Sie hier



Freisinger Bank eG Volksbank-Raiffeisenbank 

Hauptfiliale

Münchner Str. 2

85354 Freising

Telefon: 08161 / 1890

www.fs-bank.de